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Nach den pogromartigen Ausschreitungen gegen eine Fluechtlinsunterkunft im saechschen Heidenau am Freitag den 21. August 2015 durch Anwohnerinnen der Ortschaft, kamen am Samstag de 22. August 2015 ca. 250 Menschen in die Ortschaft um ihre Solidaritaet mit den Gefluechteten zu zeigen.<br />
Am Vorabend hatten Rassisten, Nazis und Hooligans sich zum Teil Strassenschlachten mit der Polizei geliefert um zu verhindern, dass Fluechtlinge in einen umgebauten Baumarkt einziehen. Ueber 30 Polizisten wurden dabei verletzt.<br />
Bis in die Abendstunden des 22. August blieb es trotz spuerbarer Anspannung um die Unterkunft ruhig. Im Laufe des Tages wurden immer wieder Gefluechtete mit Reisebussen gebracht was von den wartenenden Heidenauern mit Buh-Rufen begleitet wurde. Vereinzelt wurde auch "Sieg Heil" gerufen, was die Polizei jedoch nicht verfolgte.<br />
Kurz vor 23 Uhr griffen Nazis und Hooligans dann wie am Vorabend die Polizei mit Steinen, Flaschen, Feuerwerkskoerpern und Baustellenmaterial an. Die Polizei mussten mehrfach den Rueckzug antreten, scheuchte den Mob dann von der Fluechtlingsunterkunft weg. Dabei wurden auch wieder Traenengasgranaten verschossen. Mindestens ein Nazi wurde festgenommen.<br />
Im Bild: Die Polizei hat den Fotojournalisten Nick Jaussi "festgesetzt" nachdem er die Mehrzweckschusswaffe eines Beamten fotografiert hat. Die Beamten behaupteten, er habe Portraitaufnahmen von ihnen gemacht. Nach Aufnahme seiner Personalien und der Androhung einer Strafanzeige bei Veroeffentlichung der Aufnahmen wurde er wieder freigelassen.<br />
22.8.2015, Heidenau<br />
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