2017/02/08 Berlin | Otto-Suhr-Siedlung

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Mieter protestieren gegen Immobilienkonzern "Deutsche Wohnen".<br />
Mieter der Otto-Suhr-Siedlung im Berliner Stadtteil Kreuzberg sind durch die energetischen Sanierungsmassnahmen des Immobilienkonzern "Deutsche Wohnen" von Mietehoehungen bis zu 50% betroffen. Die Aktiengesellschaft veranschlagt die Sanierungskosten fuer die Mieter damit doppelt so hoch, wie die benachbarte staedtische Wohnungsbaugesellschaft Mitte (WBM).<br />
Nach Aussagen von Mieterinitiativen in der Otto-Suhr-Siedlung sind bis zu 80% der ca. 1000 Wohnungen damit akut gefaehrdet, da sie die Miete nach Abschluss der Modernisierungsarbeiten dann nicht mehr bezahlen koennen oder vom Jobcenter bezahlt bekommen, da sie weit ueber den Saetzen liegen, die uebernommen werden.<br />
Die Mieter haben einen offenen Brief an die Bezierksverordnetenversammlung (BVV) Friedrichshain-Kreuzberg geschrieben und fordern sie darin auf, sie gegen die geplanten energetischen Modernisierungen und die damit verbundenen Mieterhoehungen zu unterstuetzen. "Der neu gewaehlte Berliner Senat hat eine soziale Wohnungspolitik zum zentralen Wahlkampfthema gemacht. Daher fordern wir, dieses Versprechen einzuloesen" so die Mieter.<br />
8.2.2017, Berlin<br />
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