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Hungerstreik in Abschiebegefaengnis Berlin-Gruenau, Gruenaurestr. 140<br />
Aus Protest gegen die Haftbedingungen und unverhaeltnismaessig lange Haftbedingungen im Abschiebegefaengnis Gruenau, haben am Montag den 20. Januar 2003 68 Abschiebegefangene einen Hungerstreik begonnen. <br />
Ein weiterer Gefangener befindet sich seit dem 15. Januar 2003 im Durststreik.<br />
Die hungerstreikenden Gefangenen fordern unter anderem die sofortige Entlassung von Menschen, die aus juristischen oder tatsaechlichen Gruenden nicht abgeschoben werden koennen, aber trotzdem ueber 6 Monate in Haft sind; ein Ende der monatelangen Ungewissheit ueber ihre Entlassung, bzw Abschiebung; Beendigung der menschenunwuerdigen Behandlung durch Polizeibeamte, Aerzte und Sozialarbeiter; sowie die Verbesserung der unzumutbaren hygienischen Zustaende.<br />
Die Haeftlinge fordern desweiteren ein Gespraech mit Innensenator Koerting und der Justizsenatorin Schubert, einem Vertreter der Auslaenderbehoerde und der Berliner Polizei. Fuer den Fall, dass das Gespraech nicht<br />
innerhalb von drei Tagen stattfindet, kuendigen sie weitere Aktionen an.<br />
(Alle Informationen stammen von der Antirassistische Initiative Berlin)<br />
Foto: 2.11.2002, Berlin<br />
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